Kevin Treiber wurde 1992 in Taichung in Taiwan geboren und wuchs in Frankfurt am Main auf. Im Alter von 9 Jahren begann Kevin mit dem Klavierspiel. 2002 fing er mit Violine als Zweitinstrument an und wechselte 2009, als er an das Konservatorium in Frankfurt in die Klasse Heidrun Beckers kam, zur Viola. Mit der Aufnahme in das Landesjugendsinfonieorchester Hessen wurde die Viola zu seinem Hauptinstrument. Kevin spielte bei vielen Orchesterprojekten mit. U.a. im Hessischen Staatstheater Wiesbaden, der Kammeroper Frankfurt, der Jungen Norddeutschen Philharmonie, dem Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen, der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Philharmonischen Orchester Würzburg, der Internationalen Ensemble Modern Akademie, der Jungen Sinfonie Berlin sowie als Solobratschist im Kammerorchester der Bundeswehr und im Landesjugendorchester Bremen.
Kevin ist Bundespreisträger des Wettbewerbs "Jugend Musiziert". Im Rahmen einer Anschlussförderung an den Bundeswettbewerb spielte er als Solist "The Viola in my life" von Morton Feldman unter der Dirigentin Sian Edwards und mit Teilnehmern des Meisterkurses der Internationalen Ensemble Modern Akademie.
2012 musizierte Kevin beim Kammermusikprojekt der Kronberg Academy "Mit Musik - Miteinander" mit Alexander Sitkovetsky, Guy Ben-Ziony und István Várdai zusammen.
Er nahm bei Meisterkursen mit Prof. Susanne Stoodt und Prof. Guy Ben-Ziony teil sowie in Kammermusik-Meisterkursen mit dem Juillard String Quartet und dem Voces Quartet. Beim International Viola Congress 2011 spielte Kevin beim Meisterkurs von Thomas Riebl und Prof. Samuel Rhodes.
Kevin wird unterrichtet von Máté Szücs, 1. Solobratschist der Berliner Philharmoniker und studiert bei Prof. Nimrod Guez an der Hochschule für Musik Würzburg.
Letzte Aktualisierung am 22.04.2012